Garnisonkirche heute
Garnisonkirche - der beste Ausblick auf Vergangenheit und Zukunft

Die Garnisonkirche Potsdam ist ein Ort mit einer langen und ambivalenten Geschichte.
Zu dieser Geschichte gehört auch die Geschichte des Wiederaufbaus.
Der 2024 eröffnete Kirchturm zeigt sich im ursprünglichen barocken Stil -
und bietet doch etwas völlig Neues: Raum für Konzerte, Gottesdienste, Diskussionsrunden,
Workshops sowie eine multimediale Ausstellung.
Kirchturm oder Aussichtsturm? Die Garnisonkirche ist beides! Von der Aussichtsplattform lassen sich Potsdams wichtigste Sehenswürdigkeiten und bis nach Berlin betrachten. Das 360-Grad-„Potsdam Panorama" lädt zum
Die Ausstellung „Glaube, Macht und Militär“ beleuchtet die Geschichte des Ortes kritisch im Kontext deutscher und europäischer Entwicklungen. Die Exponate, Filme und interaktive Elemente stellen dabei immer wieder Verknüpfungen historischer Themen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen her und regen zur Reflexion über menschliches Handeln, demokratische Gefährdungen und die Gestaltung einer pluralistischen Gesellschaft an.
Darüber hinaus bietet die Garnisonkirche ein umfangreiches Bildungsprogramm u.a. für Schüler:innen, Multiplikator:innen, Kirchen und Bundeswehrangehörige wie begleitete Rundgänge, Workshops und Projekttage. Ein vielfältiges kulturelles und Diskussionsangebot lädt dazu ein, über Themen wie Verantwortung, Frieden, Demokratie und Erinnerungskultur zu diskutieren. Die regelmäßigen Vorträge, Lesungen, Musikabende und Gesprächsveranstaltungen dazu bei, den Ort zu einer Plattform für Dialog und kontroverse Debatten zu machen.
Ein zentraler Bestandteil dieses Ortes ist auch das geistliche Leben. In der Nagelkreuzkapelle finden regelmäßig Gottesdienste und Friedensgebete statt, die allen Interessierten offenstehen und das internationale Versöhnungsanliegen der Nagelkreuzbewegung aufgreifen.
Die Grundlage der Arbeit dieses Ortes ist das Bibelwort „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ aus dem Lukasevangelium, das auch an der Außenfassade des Turms sichtbar ist. Es prägt das Selbstverständnis der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, die sich für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander engagiert. Die zahlreichen Angebote, verfolgen im Kern das Ziel, aus der Geschichte zu lernen und die Garnisonkirche als offenen Ort zu gestalten, an dem Fragen an die Gegenwart gestellt und Zukunftsperspektiven entwickelt werden.
Die inhaltliche Arbeit wird von zahlreichen Förderern unterstützt, darunter der 2025 gegründete Freundeskreis der Garnisonkirche Potsdam. Der Wiederaufbau des Turms wurde durch viele Spenden ermöglicht, unter anderem durch die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V.
Die Garnisonkirche Potsdam ist heute ein Ort für Erinnerung, Bildung, Kultur und geistliches Leben mit vielfältigen Angeboten. Weiterführende Informationen dazu befinden sich hier.



