SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands)

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands war die führende Partei in der DDR.

Sie wurde 1946 durch den Zusammenschluss der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) gegründet.

Die SED hatte das Sagen in allen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Zusammenschluss mit anderen Parteien und Massenorganisationen zur Nationalen Front sicherte der SED, dass sie immer wiedergewählt wurde. Sie blieb bis 1990 an der Macht. Dazu trug auch das Wahlverfahren bei, bei dem ein gefalteter und in die Wahlurne geworfener Wahlzettel als Zustimmung zur SED galt, ohne dass man tatsächlich gewählt hatte. Die Bevölkerung hatte eigentlich keine Wahl. Wer sich öffentlich gegen die SED aussprach, musste mit Einschränkungen, Strafen, Verfolgung und sogar Haft rechnen.

Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/18236/sozialistische-einheitspartei-deutschlands-sed/


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