Die Kombinate in der DDR waren
Zusammenschlüsse von staatlichen Betrieben – sogenannten Volkseigenen Betrieben
(VEB). In einem Kombinat kamen Betriebe zusammen, die die gleichen Dinge
herstellten oder verkauften. Man fasste also Herstellung, Vertrieb und
Forschung in einem Großunternehmen zusammen. Damit sollte die DDR in der Weltwirtschaft
mithalten können. Das gelang nur teilweise. Das lag zum einen daran, dass viele
Betriebe schon stark veraltet waren und zum anderen, dass die Kombinate von der
Regierung stark überwacht wurden. Dadurch wurde ein eigenständiger Fortschritt
nur schwer möglich.